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Hans Spalinger Waldorfschule

In Roşia hat sich im Jahr 1998 eine Initiative für die schulische Bildung der Romakinder im Dorf gebildet. Ziel der Initiative ist es, den Kindern Perspektiven auf einen Schulabschluss und eine Berufsausbildung zu eröffnen.

Im Jahr 2001 konnte in Roşia die neue "Hans Spalinger Waldorfschule" mit fünf Klassen eingeweiht werden. Heute hat die Schule zwei Kindergartengruppen und acht Klassenstufen. Die Schule besuchen vor allem Kinder und Jugendliche aus kinderreichen Romafamilien, die kein festes Einkommen haben.

Zwischen 2004 und 2009 bestand an der Schule ein berufsbildender Zweig mit landwirtschaftlichem Profil. Seit der Abschaffung aller Berufsschulen in Rumänien bemüht sich die Schule um die Genehmigung einer äquivalenten Ausbildung. Es bestehen Pläne zum Aufbau einer Lehrwerkstatt für Metallverarbeitung mit angeschlossener Berufsschule.

Die Waldorfschule bietet den Romakindern ein auf ihre Situation und ihre Bedürfnisse abgestimmtes Schulsystem und ist bestrebt den heranwachsenden Kindern bessere Zukunftsperspektiven zu ermöglichen - Bildung gegen Armut und Gewalt.

Kindergarten

Viele Kinder im Vorschulalter sind im Unterdorf schlecht betreut. Die Eltern haben nur sehr begrenzte Möglichkeiten, ihren Kindern ein gesundes Umfeld zu bieten. Arbeitslosigkeit, Alkohol und Gewalt sind traurige Begleiter der heranwachsenden Kinder. Deshalb führt die Schule seit einigen Jahren einen Kindergarten. Am Anfang bot ein ehemaliges Klassenzimmer Raum für eine lebendige Schar von Kleinkindern, an manchen Tagen bis zu 35 gleichzeitig! Für eine Ganztagesbetreuung fehlte es an Platz und Infrastruktur.

Nach einer längeren Planungsphase und mit Hilfe von Geldern aus Deutschland und der Schweiz, konnte im Jahr 2013 der Neubau eines separaten Kindergartengebäudes realisiert und damit die Ganztagsbetreuung ermöglicht werden.

Unterstützung der Mütter und Elternarbeit

Neben der Arbeit im Unterricht brauchen die Lehrerinnen und Lehrer der Waldorfschule ein besonderes Engagement und Feingefühl, um den regelmässigen Schulbesuch aller Kinder sicher zu stellen. Die Familien müssen Schritt für Schritt dafür sensibilisiert werden, wie wichtig der Schulbesuch für ihre Kinder ist.

Auch die Arbeit mit den Eltern bzw. vorwiegend den Müttern der Schülerinnen und Schüler spielt eine zentrale Rolle. Sie werden zu Vorträgen, Seminaren, künstlerischen Aktivitäten und kulturellen Ausflügen eingeladen. Die Mütter geniessen diese Abwechslung vom Alltag und den Austausch untereinander sehr.

Hans Spalinger Waldorfschule

In Roşia hat sich im Jahr 1998 eine Initiative für die schulische Bildung der Romakinder im Dorf gebildet. Ziel der Initiative ist es, den Kindern Perspektiven auf einen Schulabschluss und eine Berufsausbildung zu eröffnen.

Im Jahr 2001 konnte in Roşia die neue "Hans Spalinger Waldorfschule" mit fünf Klassen eingeweiht werden. Heute hat die Schule zwei Kindergartengruppen und acht Klassenstufen. Die Schule besuchen vor allem Kinder und Jugendliche aus kinderreichen Romafamilien, die kein festes Einkommen haben.

Zwischen 2004 und 2009 bestand an der Schule ein berufsbildender Zweig mit landwirtschaftlichem Profil. Seit der Abschaffung aller Berufsschulen in Rumänien bemüht sich die Schule um die Genehmigung einer äquivalenten Ausbildung. Es bestehen Pläne zum Aufbau einer Lehrwerkstatt für Metallverarbeitung mit angeschlossener Berufsschule.

Die Waldorfschule bietet den Romakindern ein auf ihre Situation und ihre Bedürfnisse abgestimmtes Schulsystem und ist bestrebt den heranwachsenden Kindern bessere Zukunftsperspektiven zu ermöglichen - Bildung gegen Armut und Gewalt.

Kindergarten

Viele Kinder im Vorschulalter sind im Unterdorf schlecht betreut. Die Eltern haben nur sehr begrenzte Möglichkeiten, ihren Kindern ein gesundes Umfeld zu bieten. Arbeitslosigkeit, Alkohol und Gewalt sind traurige Begleiter der heranwachsenden Kinder. Deshalb führt die Schule seit einigen Jahren einen Kindergarten. Am Anfang bot ein ehemaliges Klassenzimmer Raum für eine lebendige Schar von Kleinkindern, an manchen Tagen bis zu 35 gleichzeitig! Für eine Ganztagesbetreuung fehlte es an Platz und Infrastruktur.

Nach einer längeren Planungsphase und mit Hilfe von Geldern aus Deutschland und der Schweiz, konnte im Jahr 2013 der Neubau eines separaten Kindergartengebäudes realisiert und damit die Ganztagsbetreuung ermöglicht werden.

Unterstützung der Mütter und Elternarbeit

Neben der Arbeit im Unterricht brauchen die Lehrerinnen und Lehrer der Waldorfschule ein besonderes Engagement und Feingefühl, um den regelmässigen Schulbesuch aller Kinder sicher zu stellen. Die Familien müssen Schritt für Schritt dafür sensibilisiert werden, wie wichtig der Schulbesuch für ihre Kinder ist.

Auch die Arbeit mit den Eltern bzw. vorwiegend den Müttern der Schülerinnen und Schüler spielt eine zentrale Rolle. Sie werden zu Vorträgen, Seminaren, künstlerischen Aktivitäten und kulturellen Ausflügen eingeladen. Die Mütter geniessen diese Abwechslung vom Alltag und den Austausch untereinander sehr.

Unser Spendenkonto
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